In einem Vortrag im Kolpinghaus Rottenburg hat sich Weihbischof Thomas Maria Renz mit der Frage auseinandergesetzt, wie Christen auf den Freitod reagieren können. Ausgangspunkt war der öffentlich diskutierte Tod der „Kessler-Zwillinge“, die sich bewusst für ein selbstbestimmtes Lebensende entschieden hatten.
Weihbischof Renz ordnete das Thema aus christlicher Sicht ein und betonte die Würde des menschlichen Lebens in allen Phasen. Er ging auf die gesellschaftlichen Debatten um Selbstbestimmung, Krankheit und Einsamkeit ein und stellte ihnen die christliche Hoffnung, Solidarität und Begleitung von Menschen in Krisensituationen gegenüber.
Der Vortrag regte zu einer intensiven Auseinandersetzung mit ethischen, seelsorglichen und gesellschaftlichen Fragen rund um Sterben und Lebensplanung an und stieß bei den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern auf großes Interesse.

